Die DHI-Methode (Direct Hair Implantation) setzt entnommene Haarfollikel mit einem feinen Implantationsstift direkt in die Kopfhaut ein – ohne vorherige Kanalöffnung. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie die Behandlung bei uns in Berlin-Charlottenburg abläuft, für wen sie geeignet ist – und für wen nicht – und wovon die Kosten abhängen.
DHI steht für Direct Hair Implantation. Dabei werden Haarfollikel – wie bei der FUE-Technik – einzeln aus dem Spenderbereich am Hinterkopf entnommen und anschließend mit einem stiftförmigen Instrument (Implanter Pen, oft „Choi-Pen" genannt) direkt in die Empfängerzone eingesetzt. Das Öffnen der Kanäle und das Einsetzen des Grafts erfolgen in einem Schritt. Dadurch lassen sich Winkel, Richtung und Tiefe jedes einzelnen Haares unmittelbar beim Einsetzen kontrollieren.
Wichtig zur Einordnung: DHI ist keine eigenständige Entnahmetechnik, sondern eine Implantationsmethode auf FUE-Basis. Der Unterschied zu anderen Verfahren liegt im letzten Schritt – dem Einsetzen.
Nicht jede Methode passt zu jeder Ausgangslage. Eine ehrliche Einschätzung gehört für uns zur Beratung – deshalb nennen wir beide Seiten.
Welche Methode in Ihrem Fall sinnvoll ist, wird individuell im persönlichen Gespräch beurteilt – nicht auf einer Website.
Von der ersten Anfrage bis zur letzten Kontrolle – so sieht der tatsächliche Ablauf in unserer Praxis in Berlin-Charlottenburg aus:
Beurteilung von Haarausfallmuster, Spenderbereich und Haarqualität; erste Einschätzung, ob und welche Methode infrage kommt.
Besprechung von Haarlinie, realistisch erreichbarer Dichte, Graftzahl und Alternativen – inklusive der Option, nicht oder noch nicht zu operieren.
Markierung der Haarlinie, Fotos für die Verlaufsdokumentation, örtliche Betäubung von Spender- und Empfängerbereich.
Die Haarfollikel werden einzeln aus dem Hinterkopf entnommen und bis zum Einsetzen in einer Nährlösung aufbewahrt.
Jeder Graft wird einzeln geladen und direkt eingesetzt; Winkel, Richtung und Tiefe werden dabei Haar für Haar gesteuert. Je nach Graftzahl dauert der gesamte Eingriff meist mehrere Stunden.
Kontrolle der behandelten Areale, schriftliche Verhaltensregeln für die ersten Tage (Waschen, Schlafen, Sonne, Sport) und direkte Erreichbarkeit bei Fragen.
Die Anwachsphase begleiten wir, bis das Ergebnis beurteilbar ist.
Beide Verfahren nutzen die gleiche Entnahmetechnik (FUE). Der Unterschied liegt im Einsetzen der Grafts. Keine der beiden Methoden ist pauschal „besser" – sie haben unterschiedliche Stärken:
Mehr zur Alternative: Saphir-FUE-Methode. Welche Technik zu Ihrem Befund passt, klären wir in der Haaranalyse.
Häufig ja – mit einer ehrlichen Einschränkung. Da beim DHI-Verfahren keine Kanäle vorab geöffnet werden, kann die Empfängerzone in vielen Fällen ohne Komplettrasur behandelt werden. Das ist vor allem für Berufstätige und für Frauen relevant, die den Eingriff diskret halten möchten. Im Spenderbereich am Hinterkopf ist in der Regel zumindest eine teilweise, kaschierbare Kürzung nötig, damit die Grafts sauber entnommen werden können. Ob ein Vorgehen ganz ohne sichtbare Rasur bei Ihnen möglich ist, hängt von Areal, Graftzahl und Haarlänge ab und wird individuell beurteilt.
Bei Ku'damm Aesthetic werden alle Eingriffe persönlich von Arzt Serhat Onur durchgeführt – von der Planung der Haarlinie über die Entnahme bis zur Implantation. Sie werden nicht an wechselnde Behandler weitergereicht: Die Person, die Sie berät, ist dieselbe, die operiert und Ihre Kontrollen begleitet.
Unverbindliches Beratungsgespräch mit Arzt Serhat Onur vereinbarenEinen seriösen Festpreis ohne Untersuchung gibt es nicht – die Kosten hängen von vier Faktoren ab:
Der größte Kostenfaktor; sie ergibt sich aus Areal und gewünschter Dichte.
Haarlinie, Geheimratsecken, Tonsur oder Kombination.
Einsetzen zwischen bestehenden Haaren erfordert mehr Zeit.
Eine Haartransplantation ist ein medizinischer Eingriff – und verdient eine ehrliche Einordnung:
Leichte Rötungen, Schwellungen, Spannungsgefühl und kleine Krusten im behandelten Bereich, die in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen abklingen. Ein vorübergehender Ausfall transplantierter Haare in den ersten Wochen („Shock Loss") ist Teil des normalen Haarzyklus und kein Zeichen für ein Misslingen.
Neues Wachstum wird üblicherweise ab etwa dem dritten bis vierten Monat sichtbar; das beurteilbare Endergebnis zeigt sich in der Regel nach etwa zwölf Monaten. Ein „fertiges" Ergebnis direkt nach dem Eingriff gibt es nicht – wer Ihnen das verspricht, ist nicht ehrlich zu Ihnen.
Die Methode stoppt keinen fortschreitenden Haarausfall im unbehandelten Haar und kann keine unbegrenzte Dichte erzeugen – die Grenze setzt immer der Spenderbereich. Über Risiken wie Infektionen oder Wundheilungsstörungen und deren Vermeidung klären wir im persönlichen Gespräch ausführlich auf.
Egal, für welche Klinik Sie sich entscheiden – stellen Sie diese Fragen. Auch uns:
DHI (Direct Hair Implantation) ist eine Haartransplantationsmethode, bei der einzeln entnommene Haarfollikel mit einem Implanter Pen direkt in die Kopfhaut eingesetzt werden. Kanalöffnung und Einsetzen erfolgen in einem Schritt, wodurch Winkel, Richtung und Tiefe jedes Haares beim Einsetzen gesteuert werden.
Das hängt von der Graftzahl ab. Da jeder Graft einzeln in den Implanter Pen geladen und eingesetzt wird, dauert eine DHI-Sitzung meist mehrere Stunden – bei größeren Arealen einen ganzen Behandlungstag. Die genaue Dauer wird nach der Haaranalyse eingeschätzt.
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung; während der Behandlung sind Schmerzen daher in der Regel gut kontrolliert. In den Tagen danach können Spannungsgefühl oder Empfindlichkeit auftreten, die üblicherweise rasch abklingen.
Die Kosten richten sich vor allem nach der Anzahl der Grafts sowie Größe und Lage des Areals. Ein seriöser Preis lässt sich erst nach einer Untersuchung nennen; bei uns erhalten Sie ihn nach der kostenlosen Haaranalyse transparent und schriftlich. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in aller Regel nicht.
Keine ist pauschal besser. DHI spielt seine Stärken bei der Haarlinie, bei Verdichtungen und kleineren Arealen aus; die Saphir-FUE ist bei großen Arealen mit hoher Graftzahl meist effizienter. Die Wahl hängt von Befund, Spenderbereich und Ziel ab und wird individuell beurteilt.
In vielen Fällen kann die Empfängerzone ohne Komplettrasur behandelt werden; im Spenderbereich ist meist eine teilweise, kaschierbare Kürzung nötig. Ob das bei Ihnen möglich ist, hängt von Areal, Graftzahl und Haarlänge ab.
Neues Wachstum zeigt sich üblicherweise ab dem dritten bis vierten Monat; das Endergebnis ist in der Regel nach etwa zwölf Monaten beurteilbar. Die transplantierten Haare stammen aus dem dauerhaften Haarkranz und sind gegenüber dem erblich bedingten Haarausfall weitgehend unempfindlich.
Die Praxis liegt in Berlin-Charlottenburg, wenige Gehminuten vom Kurfürstendamm entfernt. Beratung und Eingriff finden vollständig vor Ort in Berlin statt – ohne Auslandsreise, mit erreichbarer Nachsorge.
Ob eine DHI-Haartransplantation für Sie sinnvoll ist, lässt sich seriös nur nach einer Untersuchung sagen. Vereinbaren Sie eine kostenlose Haaranalyse – unverbindlich und ohne Verpflichtung.