Bevor wir über Behandlungen sprechen, sehen wir uns Ihre Haut an. Bei der Hautanalyse ordnen wir Hauttyp, Hautzustand und Ihre konkreten Anliegen ärztlich ein – und sagen Ihnen anschließend ehrlich, was sinnvoll wäre, was warten kann und was Sie sich sparen können. Wir verkaufen keine Pflegeprodukte; unser Ergebnis ist eine Empfehlung, kein Warenkorb.

Eine Hautanalyse ist die strukturierte Bestandsaufnahme Ihrer Haut: Statt aus einem Behandlungskatalog zu wählen, klären wir zuerst, womit wir es zu tun haben – welcher Hauttyp, welcher aktuelle Zustand, welche Anliegen, welche Vorgeschichte.
Das klingt selbstverständlich, ist es in der ästhetischen Branche aber nicht: Häufig steht am Anfang die Behandlung, die gerade beworben wird – und die Haut wird passend dazu beschrieben. Bei uns ist die Reihenfolge umgekehrt. Erst der Befund, dann die Frage, ob überhaupt etwas gemacht werden sollte.
Der Hauttyp ist weitgehend genetisch angelegt, der Zustand verändert sich – durch Jahreszeit, Pflege, Hormone, Stress oder Medikamente. Beides zu unterscheiden ist die Grundlage jeder sinnvollen Empfehlung.
„Trocken" und „fettig" schließen sich nicht aus – viele Menschen haben feuchtigkeitsarme Haut mit erhöhter Talgproduktion und pflegen jahrelang in die falsche Richtung.
Wie ausgeprägt sind Linien, wie steht es um Spannkraft und Volumen – und was davon ist Struktur, was Hautqualität? Diese Unterscheidung entscheidet später über die Methode.
Ungleichmäßiges Hautbild, sonnenbedingte Veränderungen, gerötete Areale.
Struktur der Hautoberfläche und Spuren früherer Entzündungen.
Vorbehandlungen, Pflegeroutine, Medikamente, Verträglichkeiten, Sonnenverhalten – oft der aufschlussreichste Teil des Gesprächs.
Ein Punkt, der auf keiner anderen Seite steht – und der uns wichtig ist:
Eine ästhetische Hautanalyse ist keine Hautkrebsvorsorge. Das Hautkrebs-Screening ist eine eigene, systematische dermatologische Untersuchung mit anderem Ziel und anderem Ablauf – dafür ist die dermatologische Praxis zuständig, nicht die ästhetische Beratung.
Was das praktisch bedeutet: Wenn uns bei der Analyse ein auffälliges oder unklares Muttermal begegnet, sagen wir Ihnen das und empfehlen die dermatologische Abklärung – wir behandeln in dem Bereich dann nichts, bevor das geklärt ist. Dasselbe gilt für behandlungsbedürftige Hauterkrankungen wie ausgeprägte Akne, Ekzeme oder Schuppenflechte: Diese gehören dermatologisch behandelt, nicht ästhetisch überdeckt. Ästhetische Behandlungen kommen danach – oder ergänzend, wenn die Haut zur Ruhe gekommen ist.
Die Hautanalyse ordnet den ästhetischen Hautzustand ein. Sie ersetzt keine dermatologische Diagnostik.
Messwerte und Bilder können die ärztliche Beurteilung unterstützen – sie ersetzen sie nicht.
Im Berliner Markt überbieten sich Anbieter mit Vorsilben: digital, 4D, KI-gestützt, Tiefenanalyse. Unsere nüchterne Einordnung:
Was apparative Messung kann: Sie liefert Zahlen und Bilder – etwa zu Feuchtigkeit, Pigmentverteilung oder Oberflächenstruktur. Das ist nützlich, weil es Veränderungen im Verlauf vergleichbar macht: Bilder von heute und in sechs Monaten sagen mehr als Erinnerung.
Was sie nicht kann: Entscheiden. Ein Messwert weiß nichts über Ihre Medikamente, Ihre Vorgeschichte, Ihre Verträglichkeiten oder Ihr Ziel. Der Befund entsteht nicht im Gerät, sondern in der Beurteilung – und die ist bei uns ärztlich. Ein beeindruckender Ausdruck ersetzt kein Gespräch, und keine Analyse-Software erkennt, ob ein Muttermal abgeklärt gehört.
Deshalb steht bei uns die Untersuchung und das Gespräch im Zentrum. Digitale Bilddokumentation kann ergänzend eingesetzt werden, um Hautbild und Verlauf nachvollziehbar zu dokumentieren; die Entscheidung trifft Arzt Serhat Onur persönlich.

Online-Analysen und App-Selfies sind verbreitet – als erste Orientierung spricht nichts dagegen. Man sollte nur wissen, was sie strukturell nicht leisten können: Eine Handykamera misst weder Feuchtigkeitsgehalt noch Elastizität, sie kennt Ihre Vorgeschichte nicht, und ihre Beleuchtung schwankt von Aufnahme zu Aufnahme. Hinzu kommt: Die meisten dieser Tools gehören zu Anbietern, die anschließend Produkte empfehlen – das Ergebnis ist selten unabhängig von diesem Zweck.
Als Einstieg in die Frage „was ist eigentlich mit meiner Haut?" sind sie brauchbar. Als Grundlage für eine Behandlungsentscheidung nicht.
Erst verstehen, dann entscheiden – ohne dass Sie vorher wissen müssen, welche Behandlung Sie möchten.
Ihr Anliegen, Vorgeschichte, aktuelle Pflege, Medikamente, Erwartungen.
Beurteilung von Hauttyp, Zustand, Pigment, Struktur und – wo sinnvoll – Dokumentation für den späteren Vergleich.
Was sehen wir, was davon lässt sich ästhetisch beeinflussen, was gehört dermatologisch abgeklärt, was ist schlicht normal und braucht keine Behandlung.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Einschätzung – inklusive Reihenfolge, wenn mehrere Dinge sinnvoll wären, und inklusive der ehrlichen Aussage, wenn wir nichts empfehlen. Kein Verkaufsdruck, keine Paketangebote am Tresen.
Planen Sie für den Termin ausreichend Zeit für Gespräch, Untersuchung und Einordnung ein; der konkrete Zeitbedarf richtet sich nach Hautbild und Fragestellung.



Die Beurteilung und die Empfehlung liegen bei Arzt Serhat Onur – dieselbe Person, die später auch behandelt. Das ist kein Detail: Wer den Befund erhebt und wer die Behandlung durchführt, sollte dieselbe Person sein, damit die Einschätzung nicht auf dem Weg zwischen Beratungstisch und Behandlungsstuhl verloren geht.
Termin zur Hautanalyse vereinbarenDie Hautanalyse ist bei Ku'damm Aesthetic eine kostenpflichtige, eigenständige Leistung. Den konkreten Preis erfahren Sie vor dem Termin transparent. Sie bezahlen für die ärztliche Zeit, Untersuchung und Einordnung – nicht für ein Produktpaket und nicht für die Verpflichtung zu einer anschließenden Behandlung.
Zuerst ein Gespräch über Anliegen, Vorgeschichte, Pflege und Medikamente, dann die Beurteilung von Hauttyp, Hautzustand, Pigmentierung und Struktur – und am Ende eine nachvollziehbare Empfehlung, was sinnvoll wäre, was warten kann und was keine Behandlung braucht.
Nein. Das Hautkrebs-Screening ist eine eigenständige dermatologische Untersuchung mit anderem Ziel. Fällt uns bei der ästhetischen Analyse etwas Unklares auf, empfehlen wir die dermatologische Abklärung und behandeln in dem Bereich vorher nicht.
Die Hautanalyse ist bei uns kostenpflichtig. Den konkreten Preis nennen wir Ihnen vor dem Termin transparent; eine anschließende Behandlung ist damit nicht verpflichtend verbunden.
Apparative Messungen liefern nützliche Vergleichswerte, ersetzen aber keine Beurteilung: Ein Messwert kennt weder Ihre Vorgeschichte noch Ihre Medikamente und entscheidet nicht über die Behandlung. Entscheidend ist, wer die Daten einordnet.
Als erste Orientierung sind sie brauchbar. Eine Handykamera misst jedoch weder Feuchtigkeit noch Elastizität, die Beleuchtung schwankt, und viele Tools gehören zu Anbietern, die anschließend Produkte empfehlen. Für eine Behandlungsentscheidung reichen sie nicht.
Nein. Sie erhalten eine Einschätzung und entscheiden in Ruhe – auch gegen eine Behandlung. „Alles im Rahmen, hier ist nichts nötig" ist bei uns ein gültiges Ergebnis.
Am besten ungeschminkt oder mit möglichst wenig Make-up, damit Hautbild und Struktur gut beurteilbar sind. Wenn das nicht möglich ist, ist es kein Problem – wir können vor Ort reinigen.
Beratung, Hautanalyse und die ärztliche Einordnung finden vollständig vor Ort in Berlin statt.
Sie müssen sich vorher für nichts entscheiden – und Sie müssen auch nicht wissen, welche Behandlung Sie möchten. Genau dafür ist dieser Termin da: erst verstehen, dann entscheiden.